Erklärvideo erstellen: die ehrlichen Optionen von 0 bis 10.000 Euro
Baukasten, Agentur oder KI-Generierung: was jeder Weg zum Erklärvideo wirklich kostet, welche Skript-Regeln wichtiger sind als das Tool, und wann sich was lohnt.
Ein Erklärvideo beantwortet in 60 bis 120 Sekunden die Frage "Was ist das und warum sollte es mich interessieren", meistens auf einer Landingpage oder im Vertrieb. Für die Produktion gibt es drei Wege, die sich im Preis um den Faktor hundert unterscheiden. Die kurze Wahrheit vorweg: Das Skript entscheidet mehr über das Ergebnis als der Preis.
Welche Wege gibt es?
- Baukasten-Tools (Canva, Animaker, simpleshow und Co.): Szenen zusammenklicken, Texte tauschen, exportieren. Kosten: 0 bis etwa 30 Euro im Monat. Schnell, und man sieht es: Der Legetrick- und Comic-Look dieser Tools ist ein eigenes Genre geworden, das Zuschauer sofort einordnen.
- Agentur oder Freelancer: Skript, Storyboard, individuelle Animation, Sprecher. Kosten: realistisch 2.000 bis 10.000 Euro und mehr, zwei bis sechs Wochen Produktionszeit, Korrekturschleifen kosten extra. Die Qualitätsdecke ist hoch, die Änderung danach teuer.
- KI-generierte Motion Graphics: Skript, Markenelemente und Produkt-Screens rein, editierbare animierte Szenen raus. Der neue Mittelweg, siehe unseren Überblick KI-Video erstellen. Der Test für jedes Tool dieser Klasse: Kannst du Szene vier ändern, ohne Szene eins bis drei neu zu würfeln?
Warum entscheidet das Skript?
Weil die drei häufigsten Erklärvideo-Fehler alle vor dem ersten Bild passieren. Erstens: Das Video beginnt mit der Firma statt mit dem Problem des Zuschauers. Zweitens: Es zählt sechs Features auf, wo die Aufmerksamkeit drei trägt. Drittens: Es ist zu lang. Etwa 150 Wörter ergeben eine Minute angenehmen Sprechertext; ein Skript mit 400 Wörtern ist kein Erklärvideo, sondern ein Webinar.
Die Struktur, die funktioniert: Problem in den Worten des Zuschauers, Produkt als Wendepunkt, drei Fähigkeiten gezeigt statt aufgezählt, ein Beweis, eine Handlungsaufforderung.
Was lohnt sich für wen?
Vor dem Launch oder in der Frühphase: Baukasten oder Generierung, denn das Produkt ändert sich, und das Video muss günstig mitziehen. Mit stabiler Story und Budget: Agenturarbeit für das eine Flaggschiff-Video kann sich rechnen, ergänzt um günstige Varianten pro Feature, pro Zielgruppe, pro Sprache.
Genau diese Variantenschicht ist die Stärke der Generierung: ein freigegebenes Master-Video, dann Versionen mit anderem Einstieg, anderem Feature-Fokus oder englischer Tonspur, jede als Änderung statt als Neuproduktion. Mit festem Brand Kit über alle Varianten hinweg ist das der Bauplan von Motionpilot. Die B2B-Templates kommen hinter der Warteliste unten zuerst zu denen, die sagen, wofür sie Videos brauchen.